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Was passiert bei der Geburt?
 
Bei der Aufnahme in der Klinik wird zunächst ein CTG geschrieben. Dabei werden die Herztöne des Kindes und die Wehen aufgezeichnet. Dann werden sie vaginal untersucht, um zu sehen wie weit der Muttermund geöffnet ist. Evtl. wird auch noch ein Ultraschall gemacht, um zu sehen, wie das Baby liegt und um das Geburtsgewicht zu schätzen. Hat die Geburt begonnen, erhalten sie meist einen Einlauf, um den Darm zu reinigen und die Wehen anzuregen. Anschließend haben Sie meist die Möglichkeit, ein Entspannungsbad zu nehmen. Die Geburt ist in drei Phasen aufgeteilt: die Eröffnungsphase, die Austreibungsphase und die Nachgeburt. Die Eröffnungsphase: Als Eröffnungsphase bezeichnet man die Phase, in der sich mit regelmäßigen Wehen der Muttermund vollständig öffnet. Sie dauert durchschnittlich 6-12 Stunden. Um die Wehen besser zu verarbeiten, können sie baden, herumlaufen, die im Geburtsvorbereitungskurs erlernten Atem- und Entspannungsübungen anwenden und sich von ihrem Partner den Rücken massieren lassen. Sollten die Schmerzen für sie nicht mehr zu ertragen sein, wird ihnen die Hebamme oder der Arzt verschiedene schmerzlindernde Methoden anbieten (siehe unten). Die Herztöne ihres Babys werden regelmäßig mit dem CTG kontrolliert. Die Austreibungsphase: Der Muttermund ist nun vollständig eröffnet und das Baby tritt langsam im Becken tiefer bis es schließlich geboren wird. Ist das Köpfchen tief im Becken, dürfen sie dem Druckgefühl nachgeben. Die Hebamme wird sie zum Mitpressen anleiten, was meist trotz der Schmerzen als wohltuend empfunden wird. Es ist allerdings noch mal ein gutes Stück Arbeit bis erst das Köpfchen und dann der Köper des Babys geboren ist. Ob bei der Geburt ein Dammschnitt erforderlich ist, entscheidet die Hebamme oder der Arzt kurz bevor das Köpfchen geboren wird. Ein Dammschnitt kann erforderlich sein, um das Einreißen des Afters zu verhindern. Ist das Baby da wird die Nabelschnur durchtrennt und es Ihnen auf den Bauch gelegt. Jetzt können sie ihr Kind herzlich willkommen heißen. Die Nachgeburt: Durch die Nachwehen löst sich der Mutterkuchen und wird als sogenannte Nachgeburt „geboren“. Falls ein Dammschnitt erfolgte wird dieser nun in lokaler Betäubung genäht.

 
   



 
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