Die Orthomolekulare Medizin umfasst sowohl die Erhaltung guter Gesundheit als auch die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung von Konzentrationen normalerweise im Körper vorhandener und für die Gesundheit erforderlicher Substanzen. Das Konzept beruht auf der Erkenntnis, dass kein Lebewesen in einer perfekten, für sein Überleben optimalen, Umwelt lebt.
Für ein Maximum an Lebensqualität sollten alle ungefähr 45 Nährstoffe, die der Mensch benötigt, im Körper in der optimalen Zusammensetzung vorhanden sein, so dass der Zusammenhang mit der Ernährungslehre und Diätetik nahe liegt.
In der frauenspezifischen Orthomolekularen Medizin ist fachübergreifende Kompetenz von großer Bedeutung, da die Patientinnen sich häufig nicht mit den typischen Frauenkrankheiten an uns wenden, sondern Zustände nachlassender Belastbarkeit, gehäufte Infektionen, übermäßige Müdigkeit usw. schildern.
Die Orthomolekulare Medizin ist nicht auf das Gebiet der Frauenheilkunde beschränkt, sondern ist in allen Bereichen der Medizin von Bedeutung und kann auch für Männer hilfreich sein.
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